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Wälzlagerfettschmierung bei schnelllaufenden Wälzlager

Untersuchungen zum Verhalten von fettgeschmierten Wälzlagern

Die überwiegende Mehrzahl aller Wälzlagerungen im Maschinenbau wird mit Fett geschmiert, da diese Schmierungsart gegenüber der Ölschmierung eine Reihe von Vorteilen im Hinblick auf den konstruktiven und wartungstechnischen Aufwand bietet.

Die überwiegende Mehrzahl aller Wälzlagerungen im Maschinenbau wird mit Fett geschmiert, da diese Schmierungsart gegenüber der Ölschmierung eine Reihe von Vorteilen im Hinblick auf den konstruktiven und wartungstechnischen Aufwand bietet. Diesen Vorteilen der Fettschmierung stehen als Nachteile gegenüber, dass bei Schmierung mit Fett keine Wärme aus dem Wälzlager abgeführt werden kann und dass Schmierfette bei hohen Drehzahlen in ihrer Schmierungsfunktion begrenzt sein können.

Im Rahmen der abgeschlossenen Forschungsvorhaben DGMK-Projekt 379 und 379-01 wurde am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Tribologie der Universität Hannover ein leistungsfähiges Prüfsystem für Schmierfette entwickelt und erprobt. Mit den Prüfständen sind Schmierfettuntersuchungen im Dauerbetrieb bei Drehzahlen bis 24.000 min-1 und einem Drehzahlkennwert von n·dm = 1,3·106 min-1·mm bis zum Versagen des Schmierstoffes möglich. Neben der Messung von Drehzahl, Temperatur und Reibmoment kann der Schmierungszustand in den Prüflagern bestimmt werden.

Anhand von Modellfetten wurde in Schmierfettuntersuchungen der Einfluss der Fettkomponenten Verdicker, Grundöl und Antioxidans auf die Drehzahleignung und damit auf die Schmierfettgebrauchsdauer untersucht. Im dem aktuellen DGMK-Vorhaben 569 wird der Einfluss von Antioxidantien auf die Fettgebrauchsdauer in schnelllaufenden Spindellagern behandelt.