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Optimale Eigenspannungen für maximale Lebensdauer von Wälzlagern

Optimale Eigenspannungen für maximale Lebensdauer von Wälzlagern

Optimale Eigenspannungen für maximale Lebensdauer von Wälzlagern Optimale Eigenspannungen für maximale Lebensdauer von Wälzlagern Optimale Eigenspannungen für maximale Lebensdauer von Wälzlagern
© IMKT

Wie lässt sich die Ermüdungslebensdauer hochbelasteter Wälzkontakte erhöhen? Eine neue Publikation des IMKT in Kooperation mit dem Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der LUH gibt Antworten. Im Rahmen des DFG-Projekts „Functionalized subsurface for load-oriented fatigue behavior of hardened components“ untersuchten IMKT und IFW systematisch den Einfluss von Prozessparametern beim Hartdrehen und Festwalzen gehärteter Wälzllagerringe.

Die Ergebnisse zeigen: Moderater mechanischer Druck bei Raumtemperatur kann durch günstige Druckeigenspannungen die Lebensdauer mehr als verdoppeln, während zu hohe Belastung oder Temperaturen über 200 °C die Lebensdauer deutlich verringern – selbst wenn Härte und Mikrostruktur unverändert erscheinen. Erstmals wurde zudem ein „versteckter“ thermischer Schädigungsmechanismus identifiziert, der die Bauteillebensdauer limitiert.

Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Journal of Materials Processing Technology veröffentlicht und liefern ein klares Prozessfenster für die Eigenspannungseinstellung in Wälzlagerstählen und praxisrelevante Richtlinien für die hybride Fertigung langlebiger, nachhaltiger Maschinenelemente:

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924013625003176