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Sensorintegrierende Maschinenelemente (SiME) im gemeinsamen Prüfstandstest

Sensorintegrierende Maschinenelemente (SiME) im gemeinsamen Prüfstandstest

© IMKT

Das Projekt „Integrierte Sensorik für intelligente Großwälzlager“, kurz ISiG, nimmt in der zweiten Phase weiter Fahrt auf. Vom 14. bis 17. April 2026 wurden am IMKT gemeinsame Versuche im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2305 zu sensorintegrierenden Maschinenelementen (SiME) durchgeführt.

Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene smarte Maschinenelemente zu vernetzen, ihre Messdaten in einem gemeinsamen Gateway zusammenzuführen und diese für die Zustandsüberwachung auszuwerten. Am IMKT wurde hierfür ein Prüfstand bereitgestellt, an dem die im Labor entwickelte Messtechnik in einem realitätsnahen Komponententest untersucht wurde.

In den Versuchen wurden drei sensorintegrierende Maschinenelemente gemeinsam betrieben: eine sensorintegrierende Zahnkranzkupplung der TU Dresden, ein intelligenter Radialwellendichtring (RWDR) der RPTU sowie das an der LUH entwickelte sensorintegrierte Wälzlager. Dabei wurden Zustandsgrößen wie Drehmoment an der Kupplung, Temperaturen im RWDR sowie Dehnungen und Temperaturen im Wälzlager in einem Gateway erfasst. Die Messung wurde im laufenden Betrieb des Prüfstands integriert und bildet damit eine Grundlage für eine erweiterte Zustandsüberwachung.

Während der dreitägigen Versuche auf dem Campus Maschinenbau in Garbsen konnten erste Erfahrungen mit dem gemeinsamen Betrieb der Systeme gesammelt und erfolgreich Testläufe durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden auf dem SiME-Kongress vorgestellt, der am 15. und 16. September 2026 in Darmstadt stattfindet.